Im Sommer 1936 beginnt auf dem Brocken eine scheinbar gewöhnliche Vermessung für den Bau einer Rundfunk- und Fernsehanlage des Reichsluftfahrtministeriums. Doch bereits wenige Meter unter der Oberfläche stoßen die Ingenieure auf Material, das nach ihren eigenen Aufzeichnungen nicht zu den bekannten Eigenschaften des Brockengranits passt.
Feldtagebücher sprechen von ungewöhnlichen Strukturen, auffälligen Dichtewerten und Bohrkernen, die selbst erfahrene Vermessungsingenieure und Geologen überraschten. Kurz darauf verschwindet der entscheidende Untersuchungsbericht aus den zugänglichen Archiven, obwohl sein Eingang offiziell dokumentiert wurde.
War es lediglich eine geologische Besonderheit? Oder stießen die Vermessungstrupps auf etwas, das nie für die Öffentlichkeit bestimmt war?
In dieser Dokumentation werden historische Akten, geologische Fakten und die bekannten Quellen Schritt für Schritt analysiert. Dabei wird klar zwischen nachweisbaren Dokumenten, historischen Überlieferungen und offenen Fragen unterschieden, sodass jeder Zuschauer selbst entscheiden kann, welche Schlussfolgerungen er daraus zieht.
