14. Juli 2026

alliance-earth.org

Medien- und Radioteam

1917: Was die Pioniere unter der Festung Königstein fanden – und sofort versiegelten.

 

Im Jahr 1917 untersucht eine Pioniereinheit des Königlich Sächsischen Ingenieurkorps den berühmten Brunnen der Festung Königstein. Offiziell soll nur die Wasserversorgung im Kriegsfall überprüft werden.

Doch dann geschieht etwas Unerwartetes.

Die Messlanze erreicht den dokumentierten Brunnengrund nicht. Sie sinkt immer weiter. Bei fast 200 Metern Tiefe gibt es noch immer keinen Boden. Als Hauptmann und Bergbauingenieur Theodor Markwart selbst in den Schacht hinabsteigt, entdeckt er eine glatte, dunkel reflektierende Wandung ohne Meißelspuren, kreisförmige seitliche Öffnungen und einen konstanten warmen Luftzug, der aus der Tiefe strömt.

Was als Routineinspektion beginnt, entwickelt sich zu einem der rätselhaftesten technischen Befunde in den erhaltenen Aufzeichnungen der Festung.

In diesem Video rekonstruieren wir Schritt für Schritt die Ereignisse vom September 1917 anhand historischer Dokumente, Militärberichte und bergbautechnischer Analysen.

War der berühmte Brunnen wirklich nur ein handgebohrter Wasserbrunnen des 16. Jahrhunderts – oder stießen die Pioniere auf ein wesentlich älteres und tieferes Schachtsystem unter dem Königstein?