14. Juli 2026

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Was Sie 1871 Beim Bau Der Schwarzwaldbahn Fanden — Warum Der Stollen Versiegelt Wurde

 

1871, oberhalb des Gutach-Tals im Schwarzwald: Ein Gleisvorarbeiter namens Anton Vogler bricht während des Tunnelbaus für die Schwarzwaldbahn durch eine Felswand — und stößt auf keinen Hohlraum, sondern auf einen Korridor aus behauenem, passgenau verlegtem Stein, der geradewegs in den Berg führt. Sieben Kammern tiefer wird klar: Das hier ist kein Bergwerk. Innerhalb von vier Tagen lässt das Unternehmen den Eingang zumauern und die gesamte Bahnstrecke umverlegen. Die offizielle Akte im Landesarchiv Karlsruhe nennt bis heute nur „ungünstige Gesteinsverhältnisse“.

18 Jahre später, 40 Kilometer südlich, findet ein zweites Team denselben Stein. 1902 notiert ein Förster in seinem privaten Tagebuch eine vermauerte Tür, älter als jeder Grenzstein im Wald. Fünf Beweise, sechs Jahrzehnte, ein und dasselbe Muster: verschließen, umleiten, verschweigen.

Beide Stollen liegen noch heute versiegelt unter dem Schwarzwald.