14. Juli 2026

alliance-earth.org

Medien- und Radioteam

Pandemievertrag vor dem Abschluss: WHO drängt aktuell auf globales System für Krankheitserreger

 

Mit einem offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der G7, G20, BRICS sowie aller weiteren Staaten erhöht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den politischen Druck.

Gemeinsam mit Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva fordert sie die Regierungen auf, die letzten offenen Verhandlungen zum WHO-Pandemieabkommen rasch abzuschließen.

Im Mittelpunkt steht das sogenannte Pathogen Access and Benefit Sharing (PABS)-System – ein internationaler Mechanismus für den Austausch von Krankheitserregern mit Pandemiepotenzial, biologischen Proben und genetischen Sequenzdaten. Gleichzeitig warnt die WHO, dass innerhalb des kommenden Jahrzehnts mit einer weiteren Pandemie zu rechnen sei.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Vom 6. bis 17. Juli treffen sich Delegierte der WHO-Mitgliedstaaten in Genf, um genau diesen noch ausstehenden PABS-Anhang auszuhandeln.

Erst wenn darüber Einigkeit erzielt wird, kann das WHO-Pandemieabkommen vollständig verabschiedet und anschließend von den Staaten ratifiziert werden.

Nach Darstellung der WHO soll das PABS-System sicherstellen, dass neue Krankheitserreger möglichst schnell weltweit mit Laboren und Forschungseinrichtungen geteilt werden können.

Dadurch sollen Diagnostika, Impfstoffe und Medikamente schneller entwickelt werden. Gleichzeitig sollen Entwicklungsländer künftig einen gerechteren Zugang zu diesen Produkten erhalten – eine Lehre aus den Ungleichheiten während der COVID-19-Pandemie. (😷 “Der Hype. 2020 revisited“ beleuchtet die Abgründe des Jahrhundertverbrechens Corona-Pandemie)

Doch genau an diesem Punkt beginnt die Kritik.

Denn mit dem geplanten System würde der internationale Austausch von Erregerproben und genetischen Sequenzdaten erheblich ausgeweitet. Kritiker fragen deshalb, ob dadurch nicht auch die Risiken steigen.

Je mehr Labore weltweit Zugang zu Krankheitserregern oder deren genetischen Bauplänen erhalten, desto häufiger müssen diese Proben transportiert, verarbeitet, gespeichert und analysiert werden.

Damit stellen sich grundlegende Fragen der biologischen Sicherheit: Erhöht ein solches System möglicherweise das Risiko von Laborunfällen, versehentlichen Freisetzungen, Diebstahl biologischer Proben oder einer zweckentfremdeten Nutzung?

Auch der Missbrauch synthetischer Sequenzdaten oder Cyberangriffe auf entsprechende Datenbanken werden in Fachkreisen seit Jahren diskutiert.

Hinzu kommt, dass die Herkunft der COVID-19-Pandemie bis heute nicht abschließend geklärt ist. Die Debatte über einen möglichen Laborunfall hat weltweit das Bewusstsein dafür geschärft, welche Folgen bereits ein einzelner Sicherheitsvorfall haben könnte.

Vor diesem Hintergrund erscheint die Forderung nach einem noch intensiveren globalen Austausch potenziell gefährlicher Erreger für manche Beobachter widersprüchlich.

Die WHO argumentiert dagegen, dass nur ein schneller internationaler Informations- und Probenaustausch die Welt auf die nächste Pandemie vorbereiten könne. Ohne diesen Austausch könnten Impfstoffe, Tests und Medikamente nicht rechtzeitig entwickelt werden.

Gleichzeitig bleibt eine entscheidende Frage offen: Wer kontrolliert künftig den Zugang zu den Proben, den genetischen Daten und den daraus entstehenden Produkten?

Das PABS-System soll genau diese Regeln festlegen. Kritiker befürchten jedoch, dass dadurch eine globale Infrastruktur entsteht, deren Auswirkungen weit über die Pandemievorsorge hinausreichen könnten.

Fest steht: Mit dem offenen Brief macht die WHO deutlich, dass sie das Pandemieabkommen nun möglichst rasch zum Abschluss bringen will. Ob die Mitgliedstaaten dem folgen, wird sich in den Verhandlungen in Genf entscheiden.

Klar ist aber auch: Die Debatte dreht sich längst nicht mehr nur um Gesundheitspolitik, sondern ebenso um Biosicherheit, staatliche Souveränität und die Frage, wie weit internationale Strukturen künftig in den Umgang mit biologischen Risiken eingebunden werden sollen.

🚨 Der Kongress hat gerade ein Gesetz mit einem Volumen von 3,3 Milliarden US-Dollar auf den Weg gebracht, um sich auf die „nächste“ Grippepandemie vorzubereiten – während gleichzeitig riskante „Gain-of-Function“-Forschung an Grippeerregern fortgesetzt wird und Modernas neuer mRNA-Grippeimpfstoff trotz katastrophaler Daten im Eilverfahren durchgewinkt wird.

Am 11. Juni 2026 brachte der Abgeordnete Robert B. Aderholt (Republikaner aus Alabama) den Gesetzentwurf H.R. 9260 ein – das Haushaltsgesetz für die Ministerien für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie Bildung und zugehörige Behörden für das Jahr 2027.

 

Das US-Repräsentantenhaus hat dem Entwurf bereits zugestimmt.

 

In diesem umfangreichen Ausgabengesetz sind Mittel in Höhe von 3.312.991.000 US-Dollar speziell für „medizinische Gegenmaßnahmen“ gegen chemische, biologische, radiologische und nukleare Bedrohungen enthalten.

Diese Summe gliedert sich wie folgt auf:

• 1,06 Milliarden US-Dollar für fortgeschrittene Forschung und Entwicklung durch die BARDA

• 880 Millionen US-Dollar für die Beschaffung von Sicherheits-Gegenmaßnahmen

• Weitere 1,06 Milliarden US-Dollar im Rahmen des „Public Health Service Act“ für Forschung, Entwicklung, Lagerung, Produktion und Beschaffung von Gegenmaßnahmen

• Und – besonders wichtig – 312.991.000 US-Dollar, die gezielt für die „Vorbereitung auf oder Reaktion auf eine Grippepandemie“ vorgesehen sind; davon fließen 285 Millionen US-Dollar in Impfstoffe, antivirale Medikamente, medizinische Ausrüstung, Diagnostika und Überwachungsinstrumente.

Diese Gelder können für den Bau oder die Modernisierung privater Anlagen zur Herstellung von Impfstoffen gegen Pandemie-Influenza verwendet werden, sofern der US-Gesundheitsminister (HHS-Secretary) dies für „notwendig“ erachtet.

Mit Steuergeldern finanzierte Produkte können direkt in die strategische nationale Reserve (Strategic National Stockpile) überführt werden, um dort für einen späteren Einsatz bereitgehalten zu werden.

 

Dies geschieht zeitgleich mit folgenden Entwicklungen:

 

• Das US-Militär und die NIH finanzieren weiterhin sogenannte „Gain-of-Function“-Experimente an Influenza-Erregern (jene Art von Forschung, von der viele annehmen, dass sie zum Ursprung von COVID-19 beigetragen hat).

• Der VRBPAC der FDA hat gerade grünes Licht für Modernas Influenza-Impfstoff mRNA-1010 gegeben; klinische Daten zeigen, dass dieser einen absoluten Nutzen von weniger als 1 % bietet, aber sechsmal häufiger schwere Reaktionen hervorruft als herkömmliche Impfstoffe.

Wir sollen die Infrastruktur für die nächste Ausrufung eines Notstands, die nächste Runde experimenteller Impfstoffe und womöglich für weitere Produkte finanzieren, die zur Pflicht werden oder für die Massenverteilung eingelagert werden könnten – und das alles, während dieselben Behörden weiterhin gefährlichere Varianten jener Viren entwickeln, vor denen sie uns angeblich schützen wollen.

Die Steuerzahler müssen Milliarden für den Aufbau eines dauerhaften Systems zur Pandemie-Vorsorge aufbringen; dieses System leitet Gelder an Privatunternehmen, ermöglicht riskante Laborarbeiten und schafft die rechtlichen sowie logistischen Rahmenbedingungen für den schnellen Einsatz von Gegenmaßnahmen im Falle eines Notstands.

Genau so wurde die letzte Krise vorbereitet – und wir alle haben die Folgen am eigenen Leib erfahren.

Lassen Sie nicht zu, dass dies unbemerkt geschieht.

Quellen: PublicDomain/who.int am 07.07.2026