1889 schneidet eine Steinbrecher-Kolonne im Fichtelgebirge tief in den Granit des Waldstein — und stößt auf einen rechtwinklig geschnittenen, vollkommen leeren Hohlraum, der zu keiner bekannten Steinbruchtätigkeit passt. Noch vor dem folgenden Wochenende lässt die Steinbruchgesellschaft den Fund „aus Sicherheitsgründen“ vermauern; Arbeiteraussagen erscheinen nur ein einziges Mal in der Lokalzeitung, danach schweigt die Akte. 1924 wird in einem zweiten Steinbruch derselben Gebirgskette, auf der Kösseine, ein auffällig ähnlicher Hohlraum gemeldet — und ebenso sofort wieder verschlossen. Dieses Video rekonstruiert den Fund vom Waldstein bis zur Kösseine und fragt, was im festen Granit des Fichtelgebirges tatsächlich verborgen liegt — ein Land-Pendant zu den versiegelten Wasser-Kammern, die überall im deutschsprachigen Raum auftauchen und ebenso schnell wieder verschwinden. Für Fans von verborgener Geschichte, vertuschten Archiven und mysteriösen Funden in Bayern.
